Mittwoch, 28. Februar 2007
Deutschland zum Mond

Nicht nur die Amerikaner wollen dahin: Die Deutschen planen auch zum Mond zu fliegen:
Deutschland plant eigene Mond-Mission
Deutschland plant einen nationalen Alleingang zum Mond. Schon im Jahr 2012 könnte die unbemannte Sonde starten und binnen vier Jahren den Erdtrabanten komplett kartieren. Die Kosten sollen zwischen 300 und 400 Millionen Euro liegen.
Da China auch dorthin will, frage ich mich, ob wir nun denen was nachbauen, oder sie uns wieder die Pläne nachmachen (Transrapid & co).

In eigener Sache: Heute vor einem Jahr schrieb ich einen Weblog, auf dem acht Monate jeden Tag mindestens ein weiter Weblog folgte. Ist mir nur gerade aufgefallen, wollte ich nur mal so sagen ...


Kai3k um 21:43:01 | Kategorie: News | Sichtbar: Öffentlich
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Montag, 26. Februar 2007
Das Leben der Anderen

Na toll, da gucke ich jetzt mal nicht den Oscar, weil ich heute früh raus musste, und dann gewinnt ausgerechnet der deutsche Film den Preis für den besten ausländischen Film.
Oscar für deutsches Stasi-Drama
Jubel in Hollywood: Florian Henckel von Donnersmarck gewinnt mit seinem Stasi-Drama "Das Leben der Anderen" den Oscar für den besten nicht englischsprachigen Film. Als bester Film wurde Martin Scorseses Gangster-Streifen "The Departed" gekrönt.
Der Film war als Außenseiter eingestruft worden, andere waren hier eher der Favorit. "Das Leben der Anderen" ist jetzt jedoch schon der erfolgreichste deutsche US-Kinostart und läuft hier erst seit zwei Wochen, in denen er fast 750.000 Dollar eingespielt hat.
Zum besten Film kürte die Academy den Mafia-Film "Departed - Unter Feinden". Wie vermutet erhielt die Britin Helen Mirren den Oscar als beste Schauspielerin für ihre Verkörperung von Elizabeth II. in "The Queen". Auf männlicher Seite ging die Auszeichnung Forest Whitaker als Diktator Idi Amin in "The Last King of Scotland". Jennifer Hudson bekam die Auszeichung für die beste weibliche Nebendarstellerin für ihre Rolle in dem Musikfilm "Dreamgirls".
Hey, ein Film, den ich gesehen habe, hat einen Oscar bekommen - dass ich das noch erleben darf! Und das war nicht der einzige: "Eine unbequeme Wahrheit" bekam einen Oscar für den besten Dokumentarfilm. Hier wird sehr schön vom US-Vizepräsident Al Gore vor dem Klimawandel gewarnt.


Kai3k um 06:50:19 | Kategorie: News | Sichtbar: Öffentlich
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Sonntag, 25. Februar 2007
Oscar kommt zu früh

Letztes Jahr bin ich wach geblieben. Da habe ich mir die Verleihung mal angetan. Den Super Bowl sah ich 2006 auch. Doch dieses Jahr liegen beide Veranstaltungen einfach zu ungünstig: morgen früh schreibe ich um 9 Uhr eine Klausur, da werde ich mir wohl kaum von 2 bis 6 die Oscar-Verleihung anschauen.
Die 78. Academy Awards verfolgte ich sehr genau und führte quasi Protokoll über wichtige Vorkommnisse und die einzelnen Preisträger. Macht das dieses Jahr jemand anderes für mich? :) Im vergangenen Jahr gab es den Preis erst Anfang März, warum jetzt schon im Februar? Das ist viel zu früh!
Mal sehen ob wieder Filme abstauben werden, die ich nicht kenne - genau wie letztes Jahr. Eigentlich habe ich die Gewinner vom letzten Jahr immer noch nicht gesehen.


Kai3k um 19:17:43 | Kategorie: Erlebnisse | Sichtbar: Öffentlich
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Samstag, 24. Februar 2007
Straßenschäden retten Leben

Endlich haben die Regierungen aller Länder eine gute Ausrede, warum sie denn nicht die Straßen reparieren und dafür sorgen, dass wir glatte Fahrbahnen bekommen und nicht immer den Schlaglöchern und Bodenwellen ausweichen bzw. unter ihnen leiden müssen.
Attentäter radelten mit Bombe ins Schlagloch - tot
Islamische Extremisten sind im Osten Pakistans bei einer Bombenexplosion ums Leben gekommen. Die drei mutmaßlichen Selbstmordattentäter hatten den Sprengstoff mit einem Fahrrad transportiert - und gerieten in ein Schlagloch.
Dadurch wurden einige Menschenleben gerettet! Sollten die Fahrbahnen also überall am Besten absichtlich mit Schäden versehen werden, um den empfindlichen Transport von Sprengstoffen einfach zu erschweren bzw. viel risikoreicher zu machen?


Kai3k um 10:25:55 | Kategorie: News | Sichtbar: Öffentlich
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Freitag, 23. Februar 2007
Folterverbot

Bekannt sind die Skandale des amerikanischen Militärs zum Beispiel in Guantánamo Bay bezüglich der Folter. Die Medien decken immer wieder neue Vorfälle auf und die US Armee dementiert alles und sagt von sich selbst, dass sie auf solche Mittel verzichten.
Doch in einer sehr erfolgreichen US-Serie wird gefoltert, und das nicht zu selten. Es geht da zwar um ernste Dinge - schließlich ist die Welt, bzw. zumindest viele Menschen in den USA, zu retten - allerdings ist das US Militär darüber nicht mehr so begeistert; denen wird es zuviel: Sie verlangen dringend Mäßigung.
Die Rede ist hier von Jack Bauer aus der beliebten Thriller-Serie "24".
Schläge, Scheinhinrichtungen, Elektroschocks, Drogen, oder die Drohung, Frau und Kinder eines mutmaßlichen Terroristen zu exekutieren, gehören zur Verhörtechnik des Agenten. "Du sagst mir, was ich wissen muss," erklärt Bauer einem Jihadi, "die Frage ist nur, wie weh ich Dir tun muss." Die Katastrophe rückt näher, das Blut fließt, es folgt das Geständnis. Die Gefahr ist gebannt.
Sie fordern, dass die Drehbücher entschärft werden und wollen eine Show, in der Foltermethoden nach hinten losgehen.
Damit das inoffizielle Serienmotto ("Whatever it takes - Was immer nötig ist") nicht zur Standardmethode des US-Militärs wird, reiste General Patrick Finnegan, Kommandeur von Amerikas angesehenster Militärakademie in West Point, begleitet von drei erfahrenen Verhörspezialisten, zu "Real Time Entertainment" in Kalifornien. Die Crew von "24" hielt den General, der in voller Uniform erschien, zunächst für einen Statisten.
Der Sender FOX will das Konzept allerdings nicht ändern - und die Serie wird wohl noch einige Staffeln (und Filme?) so erfolgreich bleiben!


Kai3k um 21:54:32 | Kategorie: Blogs | Sichtbar: Öffentlich
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Mittwoch, 21. Februar 2007
Jetzt gruscheln auch Schüler

Irgendwie war es in der Vergangenheit wieder ruhig geworden ums StudiVZ, nachdem es eine Zeit lang negative Schlagzeilen machte. Es wurde die Sicherheit der Daten beanstandet, Manipulationen vorgeworfen und das Sammeln von Daten vermutet. Außerdem sei natürlich vieles von anderen Seiten abgekupfert worden - allerdings sind doch alle Communitys irgendwie vom Prinzip gleich, oder nicht?
Daher wurde deren Erfolgsrezept (welches sie sich in den USA abgeschaut haben) auch von anderen hierzulande nachgemacht. Aus gutem Grund, denn schließlich ist es das größte Verzeichnis von Studenten in Deutschland. Und es soll nicht bei Studenten bleiben, sondern sollen auch Schüler in den Genuss eines solchen Angebots kommen. Entsprechende Angebote gibt es schon einige, aber keines ist davon wirklich bekannt oder hat die Mittel für sich Werbung zu machen, sondern leben alle vom Weitersagen. Der Ableger schuelerVZ der Machern des StudiVZs hat durch die Bekanntheit seines großen Bruders allerdings sehr gute Chancen sehr schnell bekannt zu werden und zu wachsen.
Das schülerVZ startet als Alpha-Version (d.h. für unerschrockene Pioniere) und ist auf die Bedüfnisse von Schülern ab 12 Jahren zugeschnitten. Im Klartext: schülerVZ arbeitet hart und beständig daran den erhöhten Anforderungen an Sicherheit für Minderjährige gerecht zu werden.
Allerdings ist einfach anmelden nicht möglich. Wie beim Googlemail-Prinzip ist die Benutzung nur über persönliche Einladungen möglich. Ob sich das nach der Alpha-Testphase ändert wird, ist nicht bekannt. Aber es ist davon auszugehen. In knapp 120 Tagen - zum Sommeranfang - soll es laut Webseite mehr geben.

 
 Nachtrag vom 22.02. um 00:19 
 
Was ist gruscheln?
Da habe ich mir eine tolle Überschrift einfallen lassen. Natürlich weiß doch niemand, der studiVZ nicht benutzt, was dieses Gruscheln bedeutet. Dabei kann man das gar nicht so einfach erklären - nicht mal die Betreiber selbst können dies in der eigenen Hilfe. Man soll es selbst entdecken. Dabei ist es nicht weiter als eine Art freundschaftliches Knuddeln oder so, um per Mausklick bei jemand anderen auf sich aufmerksam zu machen.

Kai3k um 20:52:19 | Kategorie: Blogs | Sichtbar: Öffentlich
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Dienstag, 20. Februar 2007
Einleuchtende Idee Down Under

Australien will als erstes Land der Welt die klassische Glühbirne verbieten. Ab 2010 werden handelsübliche Glühbirnen verboten. Die australische Regierung will damit die Bürger zum Energiesparen zwingen.
Die Tage der klassischen Glühbirne sind in Australien gezählt. Die Regierung will den mehr als 125 Jahre alten Lichtspender ab 2010 verbieten, um Energieverbrauch und Treibhausgase zu drosseln.
Kein Land stößt pro Kopf mehr Treibhausgase aus als Australien: Es gehört (wie z. B. die USA) zu den Ländern, die sich beim auslaufenden Klimaschutzprotokoll von Kyoto nicht beteiligen.
Die Stromerzeugung in Australien wird zu 80 % mit Kohlekraftwerken gewährleistet, die restlichen 20 % werden hauptsächlich durch Gas- und Wasserkraftwerke gedeckt. Aufgrund der hohen Förderungsmengen fossiler Brennstoffe ist das Land von Importen dieser Bodenschätze nahezu unabhängig. Atomkraftwerke gibt es in Australien nicht.
Wäre nichts dagegen einzuwenden, dass überall auf der Welt zu machen. Eigentlich spricht kaum noch etwas für die Glühbirne und gegen Energiesparlampen. Einziger Haken ist vielleicht noch der Preis, aber wie bei allen Massenprodukten würde dieser sicher stark fallen, wenn die Ware in großen Mengen hergestellt wird.
Der Plan der australischen Regierung sieht eine Ausnahmeregelung für bestimmte Verwendungszwecke vor. So sollen etwa Glühbirnen zur Backofenbeleuchtung weiter erlaubt sein.
Bleibt abzuwarten, welche Ausnahmen es noch geben wird. Vor allem wenn man erst später merken wird, wo noch überall Glühbirnen verwendet werden.
Eins ist aber schon klar: In Comics geht den Helden sicher bald bei einer Idee nur noch die Energiesparlampe an.


Kai3k um 23:03:19 | Kategorie: News | Sichtbar: Öffentlich
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Montag, 05. Februar 2007
Es dreht sich im Kreis

http://www.wenktec.de/5/kreisverkehr.png
Eine der schönsten Erfindungen im Straßenverkehr: In Deutschland noch nicht so weit verbreitet - wie damals in der Nachkriegszeit - wird er allerdings an immer mehr Orten wieder eingesetzt. Jeder, der schon mal nachts an einer roten Ampel stand und warten musste, obwohl niemand die Kreuzung kreuzt, wünscht sich in diesem Moment einen Kreisverkehr.
Wer ist dabei nicht schon mal die eine oder andere Extrarunde gefahren? Jedoch stellt sich die Frage, ob das eigentlich erlaubt ist. Vom Gesetz her ist das aber gar nicht geregelt.
Auszug aus der Straßenverkehrsordnung (StVO), §9a Kreisverkehr:
(1) Ist an der Einmündung in einen Kreisverkehr Zeichen 215 (Kreisverkehr) unter Zeichen 205 (Vorfahrt gewähren!) angeordnet, hat der Verkehr auf der Kreisfahrbahn Vorfahrt. Bei der Einfahrt in einen solchen Kreisverkehr ist die Benutzung des Fahrtrichtungsanzeigers unzulässig. Innerhalb des Kreisverkehrs ist das Halten auf der Fahrbahn verboten.
(2) Die Mittelinsel des Kreisverkehrs darf nicht überfahren werden. Ausgenommen davon sind Fahrzeuge, denen wegen ihrer Abmessungen das Befahren des Kreisverkehrs sonst nicht möglich wäre. Mit ihnen darf die Mittelinsel überfahren werden, wenn eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist.
Eine andere lustige Frage stellt sich außerdem: Muss man aus dem Kreisverkehr herausfahren?

Klar, warum sollte man das auch nicht tun, schließlich hat man doch eigentlich ein Ziel. Aber stelle man sich mal theoretisch vor, man findet genügend entsprechende Teilnehmer und fährt ohne Herausfahren in einem Kreisverkehr. Da den Innenfahrenden stets Vorfahrt gewährt werden muss, würden diese bei ausreichender Anzahl den Kreis für Einfahrende blockieren, was laut StVO nicht verboten ist (Idee von "Wunderwelt Wissen (Pro 7)" vom 04. Februar 2007).
Zum Glück - oder vielleicht auch leider - gibt es in Deutschland noch keinen Magic Roundabout, die einzige Möglichkeit in England doch mal linksrum zu fahren:



Kai3k um 00:32:15 | Kategorie: Blogs | Sichtbar: Öffentlich
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