Wie oft kommt mir doch ein
kurzer Gedanke, den ich irgendwie mit meinen Mitmenschen teilen möchte. Sei es eine banale Aussage, eine Anmerkung, ein Geistesblitz, eine interessante Sache die ich gesehen oder gefunden habe, eine doofe Frage, die sich außer mir vielleicht noch niemand gestellt hat oder noch niemand getraut hat auszusprechen oder einfach irgendein dummer Spruch.
Es gab mal eine Zeit, da hatte ich jeden Tag einen Weblog geschrieben, und genau diese Gedanken zu einem längeren Text ausformuliert. Doch leider fehlt mir dazu in letzter Zeit die freie Zeit. Und nur einen Satz in einen Weblog zu schreiben, wäre doch ein Missbrauch dieser Funktion, auch wenn es hier wohl kaum auffallen würde, da auf Boozer leider kaum Weblogs geschrieben und gelesen werden.
Aber genau für meine Bedürfnisse gibt es seit Jahren einen bisher als sinnfrei empfundenen Dienst, den schon mehrere Millionen Internetbenutzer täglich mit Ihren Ergüssen füllen: Twitter.
Eigentlich wollte ich für diesen Dienst keine direkt Werbung machen, eine Verwendung als
RSS-Feed im Profil sollte eigentlich genügen. Aber seit einer Woche
twitter ich nun auch und irgendwie möchte ich nun auch die Twitter von anderen Personen lesen – doch leider kenne ich irgendwie niemanden, der ebenfalls twittert. Ich habe weder sogenannte „followers“, noch „following“ ich Leuten die etwas dort hinterlassen. Ich hätte nichts dagegen, wenn
ihr diese Tatsache ändert – ganz im Gegenteil!
Es ist keine Schande zu twittern, Britney Spears und Barack Obama tun es auch – auch wenn deren Accounts gehackt wurde, was aber nur an zu unsicheren Passwörtern ihrerseits gelegen hatte.
Siehe auch:
http://twitter.com/Kai3k