Wem gehört Spam?
Jeder kennt Spam, jeder bekommt Spam, jeder hasst Spam. Allerdings gibt es auch genug, was gegen den Spam hilft. Viele Programme beseitigen es - man erkennt sie am Namen. Allerdings gab es Spam schon seit 1937 - wie viele bereits wissen - in den USA als Lebensmittel: gewürztes Schweinefleisch und Schinken. Und der Hersteller "Hormel Foods Corporation" ist nun auf die Idee gekommen, dass den Namen zu schützen, und wollen Geld von den Herstellern AntiSpam-Produkte, oder diese gar verbieten. Wursthersteller kriegt kein Trademark auf SPAM
Miliarden ungewollte Werbemails fluten jeden Tag die Mailboxen des Planeten. Spam! Nervenräuber, Wut-Schnellkocher und Quell stetiger Frustration. Klar, dass man als Firma nicht mit so einem Image verbunden werden will - doch Hormel Foods, Hersteller von Dosenfleisch, ist genau von diesem Schicksal geschlagen. Ihr berühmtestes Produkt heißt SPAM - Spiced Ham - durch einen Monty-Python-Sketch schaffte es das Kunstwort schließlich in die Popkultur und damit am Ende auch zum Namen für Nervmail. Damit hat Hormel Foods auch gar kein Problem, findet das sogar gut. Doch dass ausgerechnet Antispam-Hersteller ihren Wurstnamen als Firmennamen wählen - das geht nicht an! SpamBop, Spam Arrest oder Spam Cube, sie alle sind Nutznießer der mühsam aufgebauten Marke. Aber die EU riegelt ab. Sie hatten schon in den USA kein Erfolg und auch in Europa klappt es nicht. Ja, wenn es denn eine Marke wäre, das Wort Spam... Denn die EU hat, wie die International Business Times berichtet, gerade den Trademark-Antrag von Hormel Foods abgelehnt. Und warum? Ganz einfach:
Spam gehört allen, ob man will oder nicht. Und weil es immer wieder schön ist, hier nochmal die Herkunft des Wortes Spam im Monthy Python-Sketch:
Kai3k um 16:40:10
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