Megapixelig
Im Kampf um hohe Auflösungen bei Digitalkameras gibt es einen neuen Maßstab. Wer sich "immernoch" mit einstelligen Werten bei den Megaixeln rumplagt, freut sich doch, wenn er von den neusten 12 oder 16 Megapixel-Modellen hört. Doch jetzt kann man mit einem Bild direkt eine Fläche von 7.500 x 21.250 Pixel füllen - das sind 160 Megapixel! Ein einzelnes Bild [...] soll als unkomprimiertes RAW mit 16 Bit Farbtiefe 307 MByte groß sein - als TIFF mit 48 Bit Farbtiefe wird es gigantische 922 MByte groß. "Schick mir mal das Bild bitte!" - "Ja, ich brenn dir das EINE Bild eben auf eine CD!" Die enormen Datenmengen der Kamera werden per Gigabit-Ethernet auf einen per Akku versorgten, mobil gemachten Mac mini kopiert. Ein Sharp Zaurus dient als Kontrolleinheit für die Kamera, die er per WLAN anspricht. Die Kamera kann darüber hinaus auch in einem Netzwerk genutzt werden. Als externe Stromversorgung der Kamera und des Macs dient ein 12-Volt-9A-NiMh-Akku. Selbstverständlich benötigen nur Profis so etwas, die können es sich auch leisten, denn je nach Ausführung kostet diese "Cam" dann 22.900 bis 28.900 Euro.
Wer hat's erfunden? - Die Schweizer natürlich. Da frag ich mich doch gleich, wann neben dem USB-Stick endlich eine Digicam im original Taschenmesser enthalten sein wird.
Kai3k um 19:24:01
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