WM-Report - 17. Tag
Der WM-Tag begann mit einem langweiligen Spiel zwischen England und Ecuador. Ein müdes 1:0 schaffte das Team um Beckham und schickte unsere ehemaligen Gruppengegner nach Hause. Mit sechs gelben Karten ein durchschnittliches Spiel - aber nichts im Gegensatz zum Spiel des Abends. Hätte es bei dem Spiel eine Verlängerung gegeben, hätte RTL sogar Formel-1 ausfallen lassen, da das Rennen (19:00-20:30) genau zwischen den beiden Spielen (17:00-18:50 und 21:00-22:50) statt fand. Dazu kam es aber zum Glück nicht und man konnte zur Abwechslung nach soviel Fußball auch mal Formel 1 gucken - bei dem die Deutschen mal nicht ganz so gut sind wie beim Fußball und nicht gewonnen haben.
Für die Begegnung zwischen Portugal und Niederlande hatten Experten ein viel spannenderes Spiel versprochen als das vom Nachmittag. Und so kam es auch. Ein aufregendes Spiel mit Möglichkeiten, Fouls und beinahe Auseinandersetzungen. Und wenn einem Spieler von den Reportern schon unterstellt wird, so intelligent zu sein um absichtlich die Flügelseite auf dem Feld gewechselt zu haben, um einen Konkurrenten zu provozieren und so zu einem bösen Foul zu bringen, damit dieser dann mit einer gelb-roten Karte vom Platz gehen muss, dann soll das schon etwas heißen. Die Hemdtasche vom Schiedsrichter, in dem sich die Karten befinden, müsste nach dem Spielsehr ausgeleiert gewesen sein, denn schließlich vergab er insgesamt 20 Karten (wenn man gelb-rote Karten als zwei Einzelne ansieht): zwölf gelbe Karten (Portugal 7, Niederlande 5) und vier Gelb-Rote Karten (Portugal: Costinha, Deco, Niederlande: Boulahrouz, van Bronckhorst). So Fußball zu gucken macht auf irgendeine Art und Weise doch auch Spaß, wenn man nicht wüsste, dass die eine oder andere Karte daher kommt, weil sich ein Spieler verletzt hat. Nachdem in der 23. Minute das einzige Tor (Maniche) für Portugal fiel, endete das Spiel mit jeweils neun Spielern auf beiden Seiten ebenfalls mit einem 1:0.
Kai3k um 00:56:00
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