S-Bahn-Unfall
Und wieder aktuelle Infos aus dem Ruhrgebiet (sorry, Martins Weblog gefällt mir irgendwie nicht ...):
Bochum (rpo). Bei einem S-Bahn-Unfall in Bochum sind in der Nacht zum Mittwoch nach Polizeiangaben zehn Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Der Zug war auf ein falsches Gleis geraten und gegen einen Prellbock gefahren.
Das Unglück ereignete sich etwa 500 Meter nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof Bochum. Durch den Aufprall wurden vier Menschen schwer und sechs leicht verletzt, wie ein Polizeisprecher am Morgen mitteilte. Der Triebwagen der S-Bahn sprang aus den Gleisen und beschädigte die Oberleitungen.
Die Wagen sollten wegen Bauarbeiten über ein Nebengleich in Richtung Dortmund umgeleitet werden. Nach Polizeiangaben wurde eine Weiche offenbar nicht rechtzeitig umgestellt. Die Verletzen kamen in Krankenhäuser, mehrere Fahrgäste erlitten einen Schock.
Die Bundespolizeiinspektion Essen übernahm die Ermittlungen und wird in Folge festzustellen haben, ob technisches oder um menschliches Versagen ursächlich für den folgenschweren Unfall war.
Im Berufsverkehr ist am Mittwochmorgen mit erheblichen Verspätungen auf der Hauptverkehrsachse im Ruhrgebiet zu rechnen. Auf der Strecke zwischen Bochum und Dortmund kommen nach Bahn-Angaben vorerst Busse als Schienenersatzverkehr zum Einsatz. Züge zwischen Essen und Dortmund werden über Gelsenkirchen umgeleitet.
Quelle: RP Online Toll, ich fahr gleich mit der S-Bahn zwischen Bochum und Dortmund. Hoffentlich fährt die gleich wieder, und kein scheiß Bus.
Handelt es sich bei dem Unfall um eine Katastophe? - So krass würde ich es nicht beschreiben, aber schaut euch mal die Adresse zum Artikel von RP-Online an.
Nachtrag, 10:40 Uhr:
Wie konnte ich nur so naiv sein, und glauben, bei der Bahn klappt alles, nach einem Unfall, der sich in der Nacht ereignet hatte? Natürlich kam die S-Bahn nicht, zwischen Dortmund und Bochum fährt - laut Lautsprecherdurchsage - die Bahn in unregelmäßigen Abständen, und in der anderen Richtung - die ich fahren muss - fährt ein Schienenersatzverkehr. Der allerdings in den 25 Minuten, die ich am Langendreer Bahnhof stand natürlich nicht kam. Also wieder zurück nach Hause - und 100 Minuten verschwendet!
Wenn ich irgendwann einmal Selbstmord begehen sollte (wonach es aber nicht aussieht im Moment, keine Sorge!!), dann werde ich vor einen Zug springen! Soviel Nerven, Unanehmlichkeiten und vor allem Verspätungen mich die Ausfälle und Verspätungen der Bahn in meinem jungen Leben bisher gekostet haben, würde ich damit zurückzahlen!
Kai3k um 08:36:08
| Kategorie: News | Sichtbar: Öffentlich
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