Googleverbot
Dass Eltern ihren Kindern einige Sachen verbieten, ist im Zuge einer sinnvollen Erziehung nun einmal notwendig. Jedoch wird nicht nur dann ein Verbot ausgesprochen, wenn man bestraft werden soll. Als erzieherische Maßnahme wird dem Kind auch etwas verboten, weil man es als erziehungsberechtige Person schädlich für die Entwicklung des Kindes ansieht. Da verbietet man teilweise Dinge, die für Erwachsene eigentlich selbstverständlich sind, aber für die Kinder eine Gefahr darstellen.
Aus Verboten werden jedoch schnell Grenzen, die die Kinder ausreizen wollen, und natürlich umgehen wollen. Welches Kind fühlt sich denn nicht besser, ein Verbot überschritten zu haben - und das vor allem anderen Kindern gegenüber.
Wenn es allgemein um Dinge geht, die erst am 18 freigegeben sind (auf die ich hier nicht näher eingehen möchte), kann doch jeder aus eigener Erfahrung berichten.
Je nach Religion werden auch für uns "normale" Dinge verboten. Oder nach persönlicher Einstellung der Eltern dann auch die Kinder. Aber was tut man, wenn einem etwas so banales verboten wird ... wie ... wie zum Beispiel Google zu benutzen?? My children--in many dimensions they're as poorly behaved as many other children, but at least on this dimension I've got my kids brainwashed: You don't use Google, and you don't use an iPod. (aus einem Interview mit Steve Ballmer, CEO von Microsoft Verbietet man seinen Kindern die Produkte der Konkurrenz ausdrücklich nicht zu benutzen? Machen das alle in der Wirtschaft? Und selbst wenn, sollte man dies wirklich so öffentlich zugeben?
Ich stelle mir gerade vor, ich hätte Kinder, und würde denen verbieten auf Knuddels, auf Kilahu oder bei Yahoo oder was weiß ich chatten zu gehen, nur damit sie es erst recht nicht kennenlernen, und wissen, dass es besseres gibt als Boozer?! =)
Kai3k um 17:12:02
| Kategorie: Blogs | Sichtbar: Öffentlich
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